Beeren

Demenz

 

Mehr als 1,2 Millionen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland leiden an einer Demenz (unaufhaltsame fortschreitende Hirnleistungsschwäche), deren häufigste Form die Alzheimer Krankheit ist.

Bei einer Demenz nehmen vor allem die Gedächtnisleistungen und das Denkvermögen ab. Betroffene haben Schwierigkeiten, neue gedankliche Inhalte aufzunehmen und wiederzugeben.
Allerdings bedeutet eine Vergesslichkeit allein noch keine Demenz.

Das Krankheitsbild Demenz wird mit der Zeit in allen Bereichen des Lebens sichtbar. Der an Demenz erkrankte Mensch wird nicht nur vergesslicher, sondern verliert nach und nach seine Fähigkeiten, selbstständig Tätigkeiten auszuüben. Alltagsaktivitäten wie Kochen, Waschen oder Einkaufen gelingen nur noch eingeschränkt oder gar nicht. Er kann im weiteren Verlauf der Krankheit nicht mehr für sich selbst sorgen und Beziehungen zu anderen aufrechterhalten.

Der Betroffene ist oft depressiv, nicht selten aggressiv oder enthemmt. Der Erkrankte verliert langsam sein Selbst und verzweifelt. Das dadurch veränderte Leben ist für den Kranken, den
pflegenden Angehörigen und das soziale Umfeld kaum zu bewältigen und stellt somit alle vor große Probleme.

Besonders schwierig ist es für denjenigen, der die Hauptlast der Pflege übernimmt. Durch die Pflege und Betreuung stehen die Gefühle des pflegenden Angehörigen wie Trauer über den Verlust
eines Gesprächspartners, Hilflosigkeit oder Überforderung oft hinten an. Um Betreuung und Pflege für beide Seiten gut zu gestalten, benötigen die Pflegenden Unterstützung, Beratung und Begleitung.

Frau Marion Wörnlein, Dipl.Sozialpädagogin, Tel. 09105-998192
ist in unserem Haus die  Ansprechpartnerin für pflegende Angehörige. Bei ihr erhalten Sie die notwendigen Informationen zum Krankheitsbild ebenso wie Beratung zur Pflegestufe, zum Besuch des MDK, zu Pflegehilfsmitteln sowie weiteren Hilfs- und Entlastungsmöglichkeiten.

 

 

in Großhabersdorf und im gesamten Landkreis Fürth